Best-Practice Beispiele
Mehr Filter
Kelag - Brockhausengasse
Das großvolumige, soziale Wohnbauprojekt wird über Solewärmepumpen beheizt und passiv gekühlt. Gebrauchswarmwasser wird ebenfalls durch die Wärmepumpenanlage erzeugt. Das Erdsondenfeld wird über einen Trockenrückkühler regeneriert. Die Stadt Wien und weitere gemeinnützige Organisationen haben sich im Rahmen dieses Projekts bewusst für einen Schwerpunkt auf leistbare und langfristig stabile Energiekosten entschieden. Zu diesem Zweck wurde von den Planern ein innovatives Energiekonzept auf Basis von Geothermie in Kombination mit leistungsstarken Photovoltaikanlagen entwickelt. Ziel war es, einen kompetenten Energiepartner zu finden, der sowohl den Betrieb als auch die Instandhaltung der Wärmepumpen- und Photovoltaikanlagen übernimmt. Als zentrale Kennzahl für die Wirtschaftlichkeit und Effizienz des Gesamtsystems dient dabei die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpenanlage.
0
Kelag - Naherholungsgebiet Copacabana
Südlich von Graz, im Naherholungsgebiet „Copacabana“, errichteten die Kollitsch Immobilien GmbH und die C&P Immobilien AG ein exklusives Wohnressort. Beide sind langjährige Partner der Kelag Energie & Wärme GmbH. Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Heizzentrale, ausgestattet mit Pelletskessel und Industriewärmepumpe, die Grundwasser nutzt. Wohnbauprojekt Copacabana Graz: Intelligente Wärmeversorgung mit Biomasse und Grundwasserenergie Bereits in der frühen Planungsphase der exklusiven Wohnbauprojekte am Naherholungsgebiet „Copacabana“ südlich von Graz entwickelten die Kollitsch Immobilien GmbH und die C&P Immobilien AG gemeinsam mit Kelag Energie & Wärme ein maßgeschneidertes Wärmeversorgungskonzept. Die Lösung kombiniert eine Grundwasser-Wärmepumpe mit einem Pelletskessel und nutzt die örtlichen Gegebenheiten optimal. Grundlage ist die im Grundwasser des Leibnitzer Feldes enthaltene Energie, die über eine Wärmepumpe für die Wärmeversorgung der Wohnanlage nutzbar gemacht wird. Umfassende Machbarkeitsstudien und ein mehrstufiger Brunnen-Probebetrieb bildeten die Basis für die technische Umsetzung. Die Wärmebereitstellung erfolgt über eine 200-kW-Wärmepumpe und einen 400-kW-Pelletskessel. Dafür wird Grundwasser aus rund 30 Metern Tiefe mit einer Temperatur von etwa 16 °C genutzt und auf das erforderliche Temperaturniveau angehoben. Während der Sommermonate erfolgt die Versorgung ausschließlich über die Wärmepumpe. In den kälteren Monaten ergänzt der Pelletskessel die Wärmebereitstellung. Das Projekt zeigt, wie sich Biomasse und Grundwasserenergie zu einer leistungsfähigen und standortgerechten Wärmeversorgung für hochwertige Wohnbauprojekte kombinieren lassen.
JP
EQUANS Energie - Biomasse Heizkraftwerk
Ziel des Projektes ist es ungenutzte Wärmepotenziale in der Region zu nutzen und lokal Wärme in das Fernwärmenetz einzuspeisen um die Fernwärmetransportleitung zw. dem Heizwerk in Schruns und dem neu ausgebauten Netzgebiet von Vandans im Sommer stilllegen zu können, da die Wärmeverluste der Fernwärmeleitung gerade im Sommer sehr hoch sind. Direkt am Ende der Fernwärmetransportleitung von Schruns und am Beginn des Vandanser Fernwärmenetzes liegt die WE-FORM GmbH, welche Abwärme aus den Produktionsprozess zur Verfügung stellen kann, welche im Sommer ungenutzt bleibt. Allerdings liegt das Temperaturniveau der Abwärme bei nur 35°C, welche durch eine Wärmepumpenanwendung auf ein für die Fernwärmeversorgung nutzbares Potential gehoben wird und somit den Ort komplett mit Abwärme versorgen kann.
AS
Austria Solar - Wasserwerk Graz
Um dem Ziel, Solarhauptstadt Europas zu werden, einen Schritt näher zu kommen, entschlossen sich die Stadt Graz und das städtische Energieversorgungsunternehmen Energie Graz, gemeinsam mit SOLID dieses Vorzeigeprojekt auf dem Gelände des Wasserwerks Andritz, der zentralen Wasserversorgung der Stadt, zu entwickeln. Ziel war es, nicht nur die Umwelt, sondern auch das Budget der Stadt Graz in Zeiten steigender Energiepreise zu entlasten.
Austria Solar - Traditionshotel Sandwirth****
Im Zuge einer Hotelerweiterung 2019 wurde eine Solarwärmeanlage installiert. Für das Wärmemanagement und die gleichmäßige Wärmeversorgung sorgt ein Pufferspeicher mit 4.000 Liter. Ein Fernwärmeanschluss liefert die Zusatzheizung. Die Wärmeversorgung erfolgt über ein Contracting-Modell der SWA (Solar Wärme Austria GesmbH).
Austria Solar - Energieinsel Landskron
Zwischen 2015 und Frühjahr 2018 wurde im Ortsteil Landskron der Stadtgemeinde Villach zwischen Seebach und dem Mündungsbereich des Moosbaches ein Mikronetz zur Heizungs- und Warmwasserversorgung von 11 Mehrparteienhäusern mit 217 Wohneinheiten und rund 20.000 m² Wohn- und Geschäftsfläche errichtet. Die Wärmeversorgung des Mikronetzes erfolgt durch eine Solarthermieanlage mit einer Kollektorfläche (brutto) von insgesamt 970 m² in Verbindung mit zwei Energiespeichern mit einem Speichervolumen von insgesamt 68 m³. Die restliche Wärme wird durch das Fernwärmenetz der Kelag Wärme GmbH in Kombination mit einer 149 kW Grundwasser-Wärmepumpe erbracht. Der Sommerüberschuss der Solaranlage wird in das Fernwärmenetz der Stadt Villach eingespeist. Die Gesamttrassenlänge des Mikronetzes der Energieinsel Landskron beträgt rund 753 Meter.